Schulische Interventionsforschung

Konstruktive Unterstützung in Lehrkraft-Kind Dyaden

Projektleitung

Britta Wenzel

Prof. Dr. Jasmin Decristan

Mitarbeiterinnen

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Projektbeschreibung

Für die persönliche Entwicklung und den Lernerfolg von Lernenden ist die Qualität des Unterrichts ausschlaggebend. Unterrichtsqualität zeigt sich in den drei Basisdimensionen Klassenführung, konstruktive Unterstützung und kognitive Aktivierung. Üblicherweise wird im Forschungskontext Unterrichtsqualität über Fragebögen oder Unterrichtsbeobachtungen klassenweit erhoben.

Das Projekt Dyadische konstruktive Unterstützung im individualisierten Unterricht arbeitet mit Video- und Fragebogendaten des Projekts Ada*Q, indem die Schulpraxis von Schulen untersucht wird, die durch besonders individualisierte und innovative Unterrichtskonzepte mit dem Deutschen Schulpreis der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet worden sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von Adaptivität, also der Frage danach, wie gut Unterrichtsmerkmale und individuelle Voraussetzungen von Schüler*innen zueinanderpassen. Dafür wird unter anderem in Videobeobachtungen Unterrichtsqualität klassenweit untersucht.

Das Projekt geht dabei noch einen Schritt weiter, in dem es die Erfassung von Unterrichtsqualität auf der Klassenebene verlässt und versucht herauszuarbeiten, ob, im Sinne eines individualisierten Unterrichts, die Lehrkraft ihre Unterstützung an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden anpasst. Adressiert wird damit die Unterrichtsqualitätsdimension konstruktive Unterstützung, die nun in Videobeobachtungen erstmalig in der Interaktion zwischen der Lehrkraft mit den individuellen Schüler*innen erhoben werden soll.

Laufzeit

seit August 2023

Finanzierung

Die Realisation des Projektes erfolgt ohne externen Drittelmittelgeber.

Wochen-/Arbeitsplanarbeit im Unterricht


Projektleitung

Dr. Svenja Rieser

Prof. Dr. Jasmin Decristan


Mitarbeiterinnen

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Projektbeschreibung

Spätestens seit der pandemiebedingten Schulschließungen, aber auch schon vorher, hat die Arbeit mit Wochen- oder Arbeitsplänen an vielen Schulen in Deutschland Einzug gehalten. Ausgehend von der Literatur zu diesem Thema, können durch die Arbeit mit Wochen-/Arbeitsplänen eine Vielzahl an (Lern-)Zielen verfolgt werden, wobei insbesondere das selbstständige Lernen der Schüler*innen davon profitieren soll. Genauso vielfältig wie die potentiellen Ziele sind die Empfehlungen zu deren praktischer Umsetzung. Wie Wochen-/Arbeitspläne aber tatsächlich im Unterricht eingesetzt werden und welche Ziele Lehrkräfte damit verfolgen ist bislang weitgehend unbekannt.

Hier setzt das Projekt „Wochen-/Arbeitsplanarbeit im Unterricht“ an. In einer deutschlandweiten Online-Umfrage werden Lehrkräfte aller Schulen um Informationen zum Einsatz von Wochen-/Arbeitsplänen im Unterricht gebeten. Dabei interessieren wir uns sowohl für die Erfahrungen von Lehrkräften, die Wochen-/Arbeitsplänen nutzen, als auch für diejenigen, die dies nicht tun.

Unser Ziel ist es, ein möglichst umfassendes Bild des Einsatzes von Wochen-/Arbeitsplänen in Deutschland zu erhalten, sowie die Gründe für und gegen deren Einsatz aus Sicht von Lehrkräften kennenzulernen.


Laufzeit

seit Juni 2022


Finanzierung

Die Realisation des Projektes erfolgt ohne externen Drittelmittelgeber.

Unterrichtsbeteiligung und Unterrichtsstörungen im Klassenunterricht (good interaction | bad interaction)


Projektleitung

Nina Jansen

Prof. Dr. Jasmin Decristan


Mitarbeiterinnen

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Projektbeschreibung

Unterrichtsbeteiligung und Unterrichtsstörungen stellen zwei zentrale Elemente der unterrichtlichen Lehr-Lern-Interaktion dar.
Die Unterrichtsbeteiligung gilt dabei als tendenziell förderlich für den Lernerfolge, Unterrichtsstörungen dagegen als tendenziell ungünstig sowohl für Lernerfolge als auch für das Wohlbefinden in Unterrichtsprozessen.

Das Projekt untersucht Unterrichtsbeteiligung und Unterrichsstörungen hinsichtlich ihres Auftretens, ihrer Einflussfaktoren auf Individual- und Gruppenebene sowie bezüglich ihrer Implikationen für das Lehren und Lernen.

Dazu werden verschiedene methodische Zugänge der empirischen Unterrichtsforschung (Verhaltensbeobachtung, Unterrichtsqualitätsratings und Befragungen von Schüler*innen und Lehrkräften) genutzt, um schließlich die Rolle der ausgewählten, lernrelevanten Verhaltensweisen von Schüler*innen und deren Einflussfaktoren im Zentrum interaktionaler Unterrichtsprozesse besser verstehen zu können.


Laufzeit

seit März 2021


Finanzierung

Die Realisation des Projektes erfolgt ohne externen Drittelmittelgeber.

Weitere Infos über #UniWuppertal: